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Baugruppen­montage und prozessgerechte Verpackung

Wir bestücken, montieren und prüfen Baugruppen und stimmen Verpackung sowie Bereitstellung auf Ihre Fertigungs- und Logistikprozesse ab.

Bestücken bis Verpacken

Leistungsumfang

Funktionsprüfung

nach Vereinbarung

Kennzeichnung

kundenspezifisch

Abrufmodelle

projektbezogen

Kurz erklärt

Müller + Wilisch montiert Spritzgussteile zu einbaufertigen Baugruppen: Normteile, Zeichnungsteile und weitere Komponenten werden bestückt, geklebt, verschweißt oder mechanisch verbunden, anschließend geprüft, gekennzeichnet und prozessgerecht verpackt. Weil Montage bereits in Konstruktion und Werkzeugkonzept berücksichtigt wird, lassen sich Fehlerquellen und Handhabungsaufwand früh reduzieren.

Montage an der richtigen Schnittstelle

Wenn Formteil, Einlegeteil, Fügeverfahren und Prüfung zusammen geplant werden, lassen sich Fehlerquellen und Handhabungsaufwand deutlich reduzieren. Deshalb berücksichtigen wir die Montage bereits in Konstruktion und Werkzeugkonzept.

Eine Rastgeometrie, die sich nur mit Werkzeug fügen lässt, ist konstruktiv elegant und in der Montage teuer. Solche Konflikte fallen früher auf, wenn beide Bereiche im selben Haus liegen.

Müller + Wilisch - Schema - Baugruppenmontage & Verpackung

Bestücken und Fügen

Je nach Projekt werden Normteile, Zeichnungsteile, Gewindeeinsätze oder weitere Komponenten eingesetzt, geklebt, verschweißt, verschraubt oder mechanisch verbunden.

Die Auswahl des Fügeverfahrens richtet sich nach Belastung, Werkstoffpaarung, Dichtheitsanforderung und der Frage, ob die Verbindung lösbar sein muss.

Prüfen und dokumentieren

Funktions-, Sicht- oder Maßprüfungen werden anhand vereinbarter Merkmale definiert. Umfang, Stichprobengröße und Dokumentation legen wir im Projekt fest.

Entscheidend ist, dass ein Prüfmerkmal messbar formuliert ist. „Sauber verschweißt“ lässt sich nicht prüfen – eine Mindestabzugskraft schon.

Verpackung und Bereitstellung

Verpackung schützt Oberfläche und Funktion und muss gleichzeitig zum Handling beim Kunden passen. Verpackungseinheiten, Kennzeichnung, Ladungsträger und Abrufrhythmus stimmen wir mit Ihnen ab.

Häufig entscheidet die Verpackung darüber, ob ein Bauteil in der Weiterverarbeitung schnell entnommen werden kann – ein Punkt, der in der Kalkulation selten auftaucht und im Betrieb täglich wirkt.

Technische Angaben

 

MontageumfangBestücken, Fügen, Verschrauben, Kleben, Ultraschallschweißen
KomponentenNormteile, Zeichnungsteile, Gewindeeinsätze, Zukaufteile
PrüfungFunktions-, Sicht- und Maßprüfung nach Vereinbarung
Kennzeichnungkundenspezifisch
VerpackungVerpackungseinheiten, Ladungsträger und Abrufrhythmus projektbezogen
Benötigte UnterlagenStückliste, Zeichnungen, Montageanweisung, Prüfvorgabe, Lieferzustand

Ablauf

Schritt 1
Stückliste, Zeichnungen und Prüfvorgaben bewerten
Schritt 2
Montagekonzept und Fügeverfahren festlegen
Schritt 3
Vorrichtungen und Prüfmittel bereitstellen
Schritt 4
Erstmuster montieren und freigeben
Schritt 5
Serienmontage, Prüfung, Verpackung und Bereitstellung

Häufige Fragen

Welche Baugruppen können montiert werden?

Das hängt von Bauteilgröße, Komponenten, Fügeverfahren, Prüfaufwand und Menge ab. Die Eignung prüfen wir anhand von Zeichnungen und Stückliste.

Die Beschaffung von Zukaufteilen ist möglich, sofern Verantwortlichkeiten, Spezifikationen, Freigaben und Lieferbedingungen klar geregelt sind.

Ja, wenn Prüfmerkmal, Grenzwerte, Prüfeinrichtung und Dokumentation im Projekt definiert werden.

Ja. Verpackungsart, Einheiten, Kennzeichnung und Ladungsträger werden projektbezogen abgestimmt – einschließlich empfindlicher Bauteile, die zusätzlichen Oberflächenschutz benötigen.

Der Vorteil liegt weniger im Montagepreis als im Wegfall einer Schnittstelle: kein Zwischentransport, keine getrennte Wareneingangsprüfung und eine Verantwortung für das gesamte Bauteil.

Baugruppe als Gesamtprozess anfragen

Senden Sie Stückliste, Zeichnungen, Montageanforderung, Prüfvorgabe und gewünschten Lieferzustand. Wir prüfen die vollständige Prozesskette.